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Baden- Württemberg - eine nicht zu unterschätzende
Weinbauregion aus Deutschland. Gemäß den Angaben des statistischen Landesamtes
Baden- Württemberg werden hier auf insgesamt 27.404 ha Weinsorten angebaut,
davon alleine 14.503 ha Rotgewächse. In Württemberg selbst sind 11.418 ha
mit Rebsorten versehen, davon 8.086 ha (34,6%) Rotweinrebsorten. Damit ist
Württemberg nach der Pfalz das zweitgrößte Rotweinanbaugebiet in Deutschland.
Blauer Spätburgunder, Müller- Thurgau und Ruländer sowie
Riesling sind hier die Haupttrauben.
(Quelle der statistischen Daten:
Statistisches Landesamt Baden- Württemberg)
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Weinherbst 2003: Ein
Jahrgang der Extra-Klasse - Knapp
2,3 Millionen hl Weinmost in Baden-Württemberg
Wie das Statistische Landesamt aufgrund der Meldungen
der amtlichen Weinbausachverständigen von Ende September/Anfang Oktober
mitteilt, wird der Wachstumstand der Reben und die Güte der Trauben mit
der Begutachtungsziffer 1,6 und damit als sehr gut beurteilt. Vor
Monatsfrist war der Wachstumstand noch mit der Note 2,2 eingestuft worden.
Die, wenn auch nicht sehr ergiebigen, Niederschläge von Ende
August/Anfang September und weiterhin reichlich Sonnenschein haben die
Entwicklung der Reben begünstigt. Mit Begutachtungsziffern zwischen 1,8
und 2 wird die Traubengüte lediglich in den kleineren nördlichen
Weinbaubereichen des Landes Tauberfranken, Kocher-Jagst-Tauber und
Badische Bergstrasse etwas unter dem Landesdurchschnitt eingeschätzt.
Die Berichterstatter schätzen den Mostertrag für das
Anbaugebiet Baden auf 81 Hektoliter je Hektar (hl/ha; 2002: 91,6 hl/ha)
und für das Anbaugebiet Württemberg auf 93 hl/ha (2002: 119,8 hl/ha)
bei wie üblich ausgeprägten regionalen und sortenspezifischen
Unterschieden. Der langjährige Durchschnittsertrag 1998/2003 beläuft
sich in Baden auf 92,0 hl/ha, in Württemberg auf 115,9 hl/ha.
Bei dem bisherigen Umfang der Ertragsrebfläche entspräche
dies einer voraussichtlichen Weinmosternte in ganz Baden-Württemberg von
annähernd 2,3 Millionen (Mill.) hl (1,08 Mill. hl Weißmost
und 1,19 Mill. hl Rotmost), wovon voraussichtlich über 1,2 Mill. hl
auf das Anbaugebiet Baden (775 000 hl Weiß- und 470 000 hl
Rotmost) sowie über 1,1 Mill. hl auf das Anbaugebiet Württemberg
(310 000 hl Weiß- und 715 000 hl Rotmost) entfallen würden.
Insgesamt deutet die Traubenentwicklung mit gesundem
Lesegut und hohen Öchslegraden auf einen hervorragenden Weinjahrgang hin.
Mancherorts, vorzugsweise bei Junganlagen, weisen die Trauben aber zu
geringe Säuregehalte auf.
Quelle: Statistisches Landesamt Baden- Württemberg
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